Warum Zimtsohlen und Flip Flop?

Zimt Flip-Flop, Zimtsohlen und Zimtlatschen sind schon lange nicht mehr bloss Sache für Ayurveda-Fans. Seit einigen Jahren werden sie mehr und mehr als Lifestyle- und Wellnessprodukt geschätzt. Ob Sie nun mit bequemen Zimtpantoffeln oder mit trendigen - fein nach Zimt duftenden - Flip Flop unterwegs sind: Alt und Jung erfreuen sich ab den herrlich duftenden Kleidungs-Accessoires.

Warum? Zimt verbreitet einen wohlriechenden Duft und bindet Feuchtigkeit.


Aus diesem Grund sind Zimtsohlen, Zimtlatschen, Zimt Pantoffeln oder Flip Flop das perfekte Mittel, Zimtpulver ist daher das ideale Mittel gegen Schweissfüsse, Fussgeruch und kalte Füsse.

Unsere Zimtsohlen bringen auch den hartnäckigsten Fussgeruch in Turn-, Arbeits-, Alltags- oder Skischuhen, Motorrad- oder Reitstiefelstiefeln zum verschwinden.

Übrigens: Haben Sie gewusst, dass Zimtsohlen ganz nebenbei auch ein gesundes Fussklima schaffen? - Im Sommer werden Sie Zimtsohlen kühlend empfinden und im Winter wärmend.


Was ist Zimt?

Der Ceylon-Zimtbaum (Cinnamomum verum oder Cinnamomum ceylanicum), von welchem Zimt gewonnen wird, stammt aus der Familie der Lorbeergewächse (Laureacae) und wird bis zu 12 Metern hoch. Aus seinen unscheinbar kleinen Blüten, erwachsen gosse, birnenförmige Früchte. Auffällig am Zimtbaum ist seine rötlichbraune Rinde und seine grossen, elipsenförmigen Blätter, welche im jungen Stadium leuchtend rot sind und sich später zu dunkelgrünen, mit weissen Adern durchzogenen Blättern wandeln.

Der Zimtbaum enthält Zimtöl, welches wiederum Zimtaldehyd enthält und für das typische Zimtaroma verantwortlich ist.

Zur Zimtgewinnung wird die zarte Innenschicht der Rinde etwa zweijähriger Zimtbäume in einem aufwändigen, mehrtägigen Prozess von der äusseren Rindenschicht getrennt. Dabei rollen sich die abgeschabten, gut ein Meter langen inneren Rindenstücke von zwei Seiten her zusammen. Mehrere solcher Stücke werden dann ineinander gesteckt, womit die bekannten Zimtstangen (Quills) entstehen. Schliesslich werden die Stangen zuerst im Schatten und schliesslich in der Sonne getrocknet. Die charakteristische rötliche Farbe erhält das Zimt erst mit diesem Prozess.

Der Stangenzimt wird geschnitten und in dieser Form gehandelt. In gemahlener Form wird er als Gewürzpulver, welches wohl in keiner Küche fehlt, als Nahrungszusatz in Kapseln und als Fussgeruchtilger in Zimtsohlen verwendet.

Aus Blättern, Früchten und Rinde des Zimtbaumes wird auch Zimtöl gewonnen, welches - neben Nelken - als häufigst benutztes Gewürz zum Aromatisieren von Likören sowie als Duftstoff in der Parfumindustrie verwendet wird.


Historisches über Zimt

Zimt ist eines der ältesten Gewürze der Welt. Schon etwa 3000 v. Chr. wurde es in China zum Würzen von Speisen verwendet. Selbst in der Bibel findet Zimt Erwähnung. Im Mittelalter wurde Zimt durch heimkehrende Kreuzritter nach Europa gebracht. Im Europa des 16. bis 18. Jahrhundert galt Zimt als eines der besonders teuren und kostbaren Gewürze und wurde zeitweise mit Gold aufgewogen.

Um die Herrschaft des Zimtmonopols auf Ceylon wurden gar kriegerische Auseinandersetzungen geführt. Nacheinander war dieses Monopol in portugiesischer, holländischer und schliesslich britischer Hand, bis die Holländer im frühen 19. Jahrhundert den Zimtbaum auf Java zu kultivieren begannen und damit das Monopol brechen konnten. Heute ist Zimt wohl aus keiner Küche mehr wegzudenken.


Zimt als Gewürz

Als Gewürz wird Zimt vor allem für Süssspeisen, Weihnachtsgebäck und Glühwein, aber auch für Currys (in Currypulver ist immer auch Zimt enthalten) und andere feine Gerichte verwendet.

Der Gewürzhandel unterscheidet zwischen dem in Sri Lanka heimischen und süsslich feurig brennenden Ceylon-Zimt (Cinnamomum ceylanicum) und dem auch aromatisch süsslichen, aber etwas schärfer würzenden, herberen, aus China und Vietnam stammenden Cassia-Zimt (Cinnamomum cassia), welcher dank seines höheren Gehalts an ätherischen Oelen ein stärkeres Aroma hat.

Seiner feuchtigkeitsbindenden Wirkung, sowie des angenehmen Duftes wegen, ist Zimtpulver - eingenäht in Schuheinlegesohlen - auch der ideale Gegner von Fussschweiss und unangenehm riechenden Füssen und Schuhen nach einem langen Tag.

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